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nay
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09. Dec 2019 09:13
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nay 9 months ago

"SIPRI-Bericht
Waffen verkaufen sich bestens

Stand: 09.12.2019 00:01 Uhr

Die 100 größten Rüstungskonzerne der Welt haben ihren Umsatz erneut gesteigert: 2018 verkauften sie dem Forschungsinstitut SIPRI zufolge Waffen für 420 Milliarden US-Dollar. Ein "Big Player" fehlt in der Rangliste.

Waffen und "militärische Dienstleistungen" bringen Rüstungskonzernen weltweit glänzende Geschäfte ein: Nach Analysen des Forschungsinstituts SIPRI verkauften die 100 größten Rüstungskonzerne außerhalb Chinas 2018 Waren im Wert von 420 Milliarden US-Dollar. Das waren 4,6 Prozent mehr als im Jahr 2017.

Chinesische Rüstungsfirmen flossen mangels verlässlicher Daten nicht in die Berechnungen ein.

Als Waffenverkäufe definiert SIPRI jeglichen Verkauf militärischer Güter und Dienstleistungen an militärische Abnehmer im In- und Ausland. Seit 2002, als das Institut mit der Dokumentation begann, nahm demnach das Gesamtvolumen der weltweiten Waffenverkäufe um 47 Prozent zu.

Alle Top-5-Firmen in den USA

Die umsatzstärksten Waffenschmieden befinden sich dem Ranking zufolge in den USA: Die insgesamt 43 gelisteten amerikanischen Hersteller verkauften 2018 Waren in einem Gesamtwert von 246 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Erstmals seit dem Beginn von SIPRIs Dokumentationsarbeit nahmen US-Firmen alle Spitzenplätze ein: Die fünf umsatzstärksten Rüstungsunternehmen waren demnach Lockheed Martin, Boeing, Northrop Grumman, Raytheon und General Dynamics - zusammen kamen sie auf 148 Milliarden US-Dollar oder 35 Prozent des Gesamtumsatzes.

Die Forscher erkannten einen klaren Trend zur Übernahme kleinerer US-Unternehmen durch Großkonzerne: "Die US-Unternehmen bereiten sich auf das neue Waffenmodernisierungsprogramm vor, das Präsident Trump 2017 angekündigt hat", sagte Waffenexpertin Aude Fleurant. "Große US-Firmen fusionieren, um in der Lage zu sein, die neue Generation von Waffensystemen produzieren zu können und damit in einer besseren Position zu sein, um Verträge von der US-Regierung zu gewinnen."

Vier deutsche Firmen gelistet

Die Umsätze der 27 im Ranking vertretenen europäischen Waffenproduzenten beliefen sich auf insgesamt 102 Milliarden US-Dollar - das entspricht einem Plus von 0,7 Prozent. Die europaweit höchsten Rüstungsumsätze erzielten britische Firmen mit 35,1 Milliarden US-Dollar, gefolgt von französischen (23,2 Milliarden US-Dollar).

Die vier gelisteten deutschen Firmen Rheinmetall, Thyssenkrupp, Krauss-Maffei Wegmann und Hensoldt kamen zusammen auf 8,4 Milliarden US-Dollar. "Einem Anstieg bei Lieferungen von Militärfahrzeugen durch die größte deutsche Firma Rheinmetall stand ein Absatzrückgang beim Schiffbauer Thyssenkrupp entgegen", sagte SIPRI-Forscher Pieter D. Wezeman. Der Gesamtanteil deutscher Unternehmen am globalen Waffengeschäft der Top 100 betrug zwei Prozent.

Die zehn russischen Konzerne auf der SIPRI-Liste machten 36,2 Milliarden US-Dollar Umsatz - das entspricht einem minimalen Rückgang von 0,4 Prozent gegenüber 2017."
www.tagesschau.de/wirtschaft/sipri-waffenverkaeufe-103.html