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tOt
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08. Jun 2020 16:55
Tags: Lauterbach tweet zuckerbot fuckbook zuckerberg facebook This.
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3 Comments:

tOt 1 week ago

"Kampagne gegen Hasspostings
Fast 100 Firmen boykottieren Facebook

Stand: 29.06.2020 10:07 Uhr

An einem Tag mehr als 50 Milliarden Dollar Börsenwert verloren: Der Anzeigenboykott bei Facebook für weniger Hass im Netz trifft das Unternehmen. Nun sollen auch europäische Unternehmen mitmachen."
www.tagesschau.de/ausland/facebook-anzeigenboykott-101.html
tOt 1 week ago
"Kommentar

Boykott kostet Milliarden Ein Warnschuss, der wehtut

Stand: 29.06.2020 10:10 Uhr

Der Werbeboykott bei Facebook hat für das Unternehmen finanzielle Folgen. Das Problem geht aber über das Unternehmen hinaus. Die US-Politik hätte schon lange Regeln gegen Hasspostings aufstellen müssen.

Ein Kommentar von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles.

Das einzige Druckmittel auf Facebook scheint das Geld zu sein. Wenn die Umsätze plötzlich zurückgehen, dann merkt das auch Mark Zuckerberg. 53 Milliarden Euro - soviel hat sein Konzern allein am vergangenen Freitag an Börsenwert eingebüst.

Am Hungertuch müssen die Facebook-Angestellten in Menlo Park deswegen noch lange nicht nagen. Der Konzern ist mehr als 550 Milliarden Euro wert. Aber immerhin: Zum ersten Mal gibt es einen Warnschuss, der wehtut. Denn Firmen und Marketing-Industrie in den USA sagen: Wir wollen unsere Werbung nicht neben Inhalten schlimmster Rassisten oder völlig verblendeter Verschwörungstheoretiker sehen.

Zuckerberg hat Vertrauen verspielt

Jetzt wird spannend, ob sich auch europäische Unternehmen der Kampagne anschließen. Zuckerberg gibt sich, wie immer, uneinsichtig. Er kündigt zwar, wie immer, Verbesserung an, aber man traut ihm einfach nicht mehr. Das einstige Wunderkind hat das Vertrauen schon lange verspielt.

Es ist aber auch unfair, nur Facebook-Bashing zu betreiben. Die US-Politik hat auf diesem Feld schon vor vielen Jahren versagt. Sie hätten endlich Regeln schaffen müssen, die für alle Online-Plattformen aus dem Silicon Valley gleichermaßen gelten. Egal, ob sie jetzt Facebook, Twitter oder YouTube heißen.

Während man bei Twitter und der Google Tochter YouTube einsieht, Posting mit Hassbotschaften und Fake News zu markieren oder sogar auszublenden, selbst wenn sie von einem US-Präsidenten stammen, ist ein Mark Zuckerberg von dieser Einsicht aber noch weit entfernt.


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