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02. Aug 2022 16:43
Tags: neoliberalnazi blackrock fotzenfritz merz
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3 Comments:

NiEmAnD 1 month ago
Landesvertretung BW
@LVBWBerlin
·
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(1/2) Nachdem uns der Veranstalter die weiteren Referenten des „Transatlantischen Forums“ am 31.8. genannt hat, werden wir vom Mietvertrag zurücktreten und die Veranstaltung nicht bei uns stattfinden lassen.

(2/2) Die nun genannten Referenten weisen eine starke Nähe zur AfD auf. Die Veranstaltung ist daher dazu geeignet, das Ansehen der Landesvertretung zu beschädigen.
NiEmAnD 1 month ago
Friedrich Merz hat retweetet
Armin Peter
@realArminPeter
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13 Std.
Aus aktuellem Anlass: Friedrich #Merz war, ist und bleibt mit Lindsey #Graham verabredet, wenn dieser Ende August nach Berlin kommt. Allerdings wird er Graham nicht im Rahmen der Veranstaltung von @TheRepublicDe treffen, die Teilnahme ist wegen des geänderten Programms abgesagt.
NiEmAnD 1 month ago
Von allen Seiten: CDU-Chef Friedrich Merz erntet heftige Kritik für seine Absage einer Veranstaltung der konservativen Kampagnenagentur The Republic. Der republikanische Politiker und ehemalige US-Botschafter Richard Grenell wirft ihm vor, vor dem "woken Mob" einzuknicken, die "Welt" sieht seine Glaubwürdigkeit in Gefahr. Merz hatte seine Teilnahme zurückgezogen, nachdem weitere Redner der Veranstaltung bekannt geworden waren, darunter der umstrittene Publizist und "Welt"-Autor Henryk M. Broder sowie der Anwalt Joachim Steinhöfel, der unter anderem die AfD, das rechtskonservative Magazin "Tichy's Einblick" und den ehemaligen Werteunions-Vorstand Max Otte verteten hatte. Unter anderem der Grünen-Politiker Konstantin von Notz hatte Merz' geplante Teilnahme kritisiert.

"The leader of the conservatives in Germany bows to the woke mob", schimpft Ex-Botschafter Grenell auf Twitter. Die weltweite Linke könne abweichenden Meinungen nicht zuhören. "Shame on wimpy Merz", schließt er. Aus Sicht von "Welt"-Autor Constantin van Lijnden sägt Merz durch die Entscheidung an seiner eigenen Glaubwürdigkeit. Vor wenigen Tagen hatte Merz die "Zensurkultur" noch als "größte Bedrohung für die Meinungsfreiheit" bezeichnet, nun cancele er sich selbst.

Der Anwalt Steinhöfel wehrt sich in der "Bild" gegen die ihm vorgeworfene Nähe zur AfD und nennt Merz' Vorgehen "unglaubhaft und opportunistisch". Er verlasse "den Boden der rechtsstaatlichen Ordnung", wonach jeder das Recht auf einen Anwalt habe, und beschädige die Integrität des Schiedsgerichts Köln, das Steinhöfel im Fall Otte als Verfahrensbevollmächtigten zugelassen hatte.

Das Gespräch zwischen Merz und dem US-Senator und Trump-Unterstützer Lindsey Graham hätte den Höhepunkt der Veranstaltung bilden sollen. Merz will Graham nun außerhalb der Konferenz treffen, teilt ein Sprecher mit. Ob diese überhaupt stattfinden kann, ist offen, da die Landesvertretung Baden-Württemberg, in deren Räumen die Veranstaltung stattfinden sollte, von dem Mietvertrag zurückgetreten ist. Steinhöfel will dagegen juristisch vorgehen.
rnd.de, twitter.com, "Welt", S., tagesspiegel.de, bild.de